Daten
Kurz: Digital gespeicherte oder übertragene Informationen — die Rohmasse, mit der IT-Systeme arbeiten, unabhängig von Format oder Bedeutung.
Genauer: Daten werden erst durch Kontext und Struktur zu nutzbarer Information. In der IT unterscheidet man u. a. strukturierte Daten (z. B. Datenbanktabellen), unstrukturierte Daten (z. B. freier Text, Bilder) und personenbezogene Daten, die besonderem rechtlichem Schutz (DSGVO) unterliegen.
Im Detail
Eine gängige Unterscheidung in der Praxis:
- Strukturierte Daten: folgen einem festen Schema, z. B. Zeilen/Spalten in einer SQL-Datenbanktabelle — leicht durchsuchbar und auswertbar.
- Semi-strukturierte Daten: haben eine gewisse Struktur, aber kein starres Schema, z. B. JSON oder XML-Dokumente.
- Unstrukturierte Daten: freier Text, Bilder, Videos — enthalten Informationen, aber nicht in einer für Maschinen direkt auswertbaren Form.
Daten allein sind noch keine Information — erst durch Kontext, Struktur und Interpretation werden aus rohen Bits und Bytes nutzbare Erkenntnisse (die klassische DIKW-Pyramide: Data → Information → Knowledge → Wisdom). Eine Zahlenfolge wie 20260917 ist für sich genommen bedeutungslos; erst das Wissen, dass es sich um ein Datum im Format JJJJMMTT handelt, macht daraus Information.
Besondere rechtliche Kategorien: Personenbezogene Daten (alles, was eine Person identifizierbar macht) unterliegen der DSGVO, eine Untergruppe davon sind besonders schützenswerte Daten (Gesundheit, Religion, sexuelle Orientierung usw.), die noch strengeren Auflagen unterliegen.
Siehe auch: Personenbezogene Daten, Datenmanagement