Uploading
Kurz: Das Hochladen von Daten vom eigenen Gerät auf einen entfernten Server.
Genauer: Das Gegenstück zum Downloading — der eigene Rechner ist hier der Sender. Viele private Internetanschlüsse sind asymmetrisch ausgelegt, mit deutlich geringerer Upload- als Downloadbandbreite, da die meisten Nutzer mehr empfangen als senden.
Im Detail
Die typische Asymmetrie vieler Internetanschlüsse (z. B. VDSL: oft 5- bis 10-mal mehr Downloadals Uploadbandbreite) spiegelt historische Nutzungsmuster wider, in denen Konsum (Webseiten laden, Streaming) klar überwog. Das wird bei bestimmten modernen Anwendungsfällen zum spürbaren Engpass:
- Cloud-Backups und Sync-Dienste (z. B. große Fotosammlungen, Videoprojekte) müssen Daten hochladen, nicht herunterladen.
- Video-Calls und Livestreaming senden kontinuierlich Video-/Audiodaten vom eigenen Gerät weg.
- Self-Hosting (ein eigener Server im Heimnetz) erfordert Upload-Bandbreite, um Anfragen von außen zuverlässig zu beantworten.
Symmetrische Anschlüsse (Glasfaser mit identischer Down-/Upload-Geschwindigkeit) werden vor allem wegen dieser Anwendungsfälle zunehmend zum Standard, während klassisches DSL/Kabel die Asymmetrie meist beibehält. Für Web-Anwendungen wie den Emzett-Shop ist Uploading vor allem beim Hochladen von Bildern (Produktfotos, Profilbilder) und Dateianhängen im Chat/Ticket-System relevant.
Siehe auch: Downloading, Bandbreite