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WLAN

Kurz: Wireless LAN — ein lokales Netzwerk, das Geräte per Funk statt per Kabel verbindet, meist nach dem Standard IEEE 802.11 (bekannt als Wi-Fi).

Genauer: Ein Access Point strahlt ein Funknetz aus, mit dem sich Geräte per WLAN-Kennwort (meist WPA2/WPA3-verschlüsselt) verbinden. Reichweite und Geschwindigkeit hängen stark von Frequenzband (2,4 GHz vs. 5 GHz) und Hindernissen ab.

Im Detail

WLAN läuft im sogenannten Infrastruktur-Modus meist über einen zentralen Access Point, mit dem sich alle Client-Geräte verbinden (der übliche Aufbau zuhause/im Büro) — alternativ existiert auch ein Ad-hoc-Modus, bei dem Geräte sich direkt ohne zentralen Access Point verbinden, was heute selten genutzt wird. Der Access Point sendet regelmäßig ein Beacon-Signal mit dem Netzwerknamen (SSID), damit Geräte in Reichweite das Netzwerk finden und sich verbinden können.

Bei der Sicherheit gab es über die Jahre mehrere Generationen von Verschlüsselungsstandards: WEP (früh, heute als unsicher geltend und leicht knackbar), WPA, WPA2 (lange der De-facto-Standard) und WPA3 (aktueller, mit robusteren Verschlüsselungsverfahren und besserem Schutz gegen Brute-Force-Angriffe auf das WLAN-Passwort). Das 5-GHz-Band bietet gegenüber 2,4 GHz mehr nutzbare Kanäle und höhere Geschwindigkeiten, dringt dafür aber schlechter durch Wände — moderne Router senden deshalb meist gleichzeitig auf beiden Bändern und wählen automatisch das passendere für jedes Gerät.

Siehe auch: Wireless, Funk