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Wireless

Kurz: Oberbegriff für jede Form der drahtlosen (funkbasierten) Datenübertragung — umfasst u. a. WLAN, Bluetooth, Mobilfunk und NFC.

Genauer: Im Gegensatz zu kabelgebundenen Technologien wie Ethernet nutzt Wireless elektromagnetische Wellen zur Übertragung. Vorteil ist die Flexibilität (keine Verkabelung nötig), Nachteil sind meist geringere Reichweite, mehr Störanfälligkeit und im Schnitt niedrigere Geschwindigkeit im Vergleich zu Kabelverbindungen.

Im Detail

Die verschiedenen Wireless-Technologien unterscheiden sich stark in Reichweite, Geschwindigkeit und Energieverbrauch, weil sie jeweils für unterschiedliche Einsatzzwecke optimiert wurden: WLAN bietet hohe Bandbreite auf mittlere Distanz (typisch 10–50 m, ideal für ein Zuhause/Büro), Bluetooth überbrückt kurze Distanzen bei sehr geringem Stromverbrauch (ideal für Kopfhörer, Wearables), Mobilfunk (4G/5G) deckt große Flächen ab, oft kilometerweit, NFC arbeitet auf wenigen Zentimetern für maximale Sicherheit bei kontaktlosen Anwendungen.

Ein grundlegendes physikalisches Prinzip, das bei allen Funktechnologien gilt: Höhere Frequenzen ermöglichen tendenziell mehr Bandbreite, haben aber eine geringere Reichweite und werden leichter von Hindernissen (Wänden, Möbeln) gedämpft — genau deshalb bietet z. B. das 5-GHz-WLAN-Band mehr Geschwindigkeit als das 2,4-GHz-Band, aber eine kleinere effektive Reichweite in Innenräumen. Störanfälligkeit entsteht, weil sich mehrere Funktechnologien denselben freien Frequenzbereich teilen müssen (z. B. nutzen WLAN, Bluetooth und Mikrowellenherde alle das 2,4-GHz-Band) und sich dadurch gegenseitig beeinträchtigen können.

Siehe auch: WLAN, Funk, Bluetooth