Second-Level-Domain
Bild: Unbekannt, CC BY-SA 2.5, Wikimedia Commons
Kurz: Der frei wählbare Namensteil direkt vor der TLD — bei emzett-digital.com also emzett-digital.
Genauer: Die Second-Level-Domain wird bei einer Registrierungsstelle (Registrar) registriert und ist der Teil, den man sich typischerweise “kauft”. Darunter können beliebig viele Subdomains angelegt werden.
Im Detail
Bei der Registrierung einer Second-Level-Domain prüft der Registrar zunächst, ob der gewünschte Name unter der gewählten TLD noch frei ist — ist er vergeben, bleibt nur der Kauf vom aktuellen Inhaber (oft zu deutlich höherem Preis als eine Neuregistrierung) oder die Wahl eines anderen Namens bzw. einer anderen TLD. Die Registrierung erfolgt üblicherweise für ein oder mehrere Jahre im Voraus und muss danach verlängert werden — läuft sie ab, wird die Domain nach einer Karenzzeit wieder freigegeben und kann von jedem neu registriert werden.
Technisch ist die Second-Level-Domain die Ebene, auf der die meisten wirtschaftlich relevanten Entscheidungen getroffen werden: Sie trägt den eigentlichen Markennamen (emzett-digital), während TLD und Subdomains eher strukturelle/organisatorische Funktion haben. Manche Länder mit ccTLD-Strukturen kennen zusätzlich eine feste “Second-Level”-Kategorie unterhalb der TLD (z. B. .co.uk, .com.au), bei der die eigentliche registrierbare Ebene erst eine Stufe tiefer liegt als bei einfachen TLDs wie .com.