EMZETT.
Login

Laptops

Ein aufgeklapptes MacBook Pro auf einem Tisch Foto: Kari Shea auf Unsplash

Kurz: Tragbare Computer, bei denen Bildschirm, Tastatur, Akku und alle Komponenten in einem Gehäuse verbaut sind.

Genauer: Wegen des begrenzten Platzes und der Wärmeabfuhr sind Laptop-Komponenten oft fest verlötet oder herstellerspezifisch — Aufrüstbarkeit ist deutlich eingeschränkter als bei Desktop-PCs. Dafür ermöglichen sie mobiles Arbeiten dank eingebautem Akku.

Im Detail

Die Kompaktheit eines Laptops erzwingt technische Kompromisse, die bei Desktop-PCs nicht nötig sind: Wärmeabfuhr ist der größte limitierende Faktor — im engen Gehäuse ist deutlich weniger Platz für Kühlkörper und Lüfter als in einem Desktop-Gehäuse, weshalb Laptop-Prozessoren meist bewusst mit niedrigerer Leistungsaufnahme (und entsprechend geringerer Rohleistung) als ihre Desktop-Pendants ausgeliefert werden, selbst bei gleicher Modellbezeichnung. Aus demselben Grund sind CPU und oft auch RAM oder SSD bei vielen Laptops fest verlötet statt gesteckt — lösbare Steckverbindungen brauchen mehr Bauraum und sind mechanisch weniger robust für den mobilen Einsatz.

Der Akku ist eine weitere Besonderheit ohne direktes Desktop-Äquivalent: Er muss ausreichend Kapazität für mehrere Betriebsstunden bieten, dabei aber leicht und kompakt bleiben, was einen ständigen Zielkonflikt zwischen Akkulaufzeit, Gewicht und Leistung erzeugt. Moderne Laptop-Chips setzen deshalb stark auf Energieeffizienz-Technologien (dynamisches Takten, das Abschalten ungenutzter Komponenten), die bei permanent am Stromnetz hängenden Desktop-PCs eine geringere Rolle spielen. Diese Kompromisse machen Laptops ideal für Mobilität und platzsparenden Einsatz, aber bei rein leistungsorientierten Aufgaben (Gaming mit hohen Einstellungen, professionelle Videobearbeitung) bleibt ein vergleichbar teurer Desktop-PC meist spürbar überlegen.

Siehe auch: Desktop-PCs