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Ausbildungsnachweis (Berichtsheft)

Kurz: Der regelmäßig geführte Nachweis über die Ausbildungsinhalte — Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

Genauer: Auszubildende dokumentieren wöchentlich oder täglich, was sie im Betrieb und in der Berufsschule gelernt haben. Der Ausbilder prüft und zeichnet ab. Ob als Papierheft oder digital, entscheidet der Betrieb im Rahmen der Regeln der Kammer.

Im Detail

Keine Rechtsberatung. Verbindlich sind Ausbildungsordnung, Prüfungsordnung und die Vorgaben deiner zuständigen IHK — Zahlen und Fristen können sich je nach Beruf, Jahrgang und Kammer unterscheiden.

Gute Einträge

  • Stichpunktartig, aber konkret („Netzwerkkabel gecrimpt und getestet“ statt „Netzwerk“)
  • Passend zum Ausbildungsrahmenplan
  • Fortlaufend geführt, nicht am Ende nachgeholt
  • Ausreichend Zeit im Betrieb einplanen (in den meisten Betrieben Arbeitszeit)

Warum wichtig?

Ohne ordnungsgemäß geführten Nachweis kann die Zulassung zur Prüfung verweigert werden. Er hilft außerdem beim Suchen einer Projektidee für die Projektarbeit.

Siehe auch: Ausbildungsvertrag, Ausbildungsordnung