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Hostnames

Kurz: Der Name eines einzelnen Geräts oder Dienstes innerhalb eines Netzwerks, z. B. server1 oder mail.emzett-digital.com.

Genauer: Ein Hostname kann lokal (nur im eigenen Netzwerk gültig) oder öffentlich als Teil einer voll qualifizierten Domain (FQDN) sein. Er wird per DNS oder lokaler Namensauflösung (z. B. /etc/hosts) einer IP-Adresse zugeordnet.

Im Detail

Der Begriff “Hostname” wird in zwei leicht unterschiedlichen Bedeutungen verwendet:

  1. Lokaler Gerätename: der Name, den ein Rechner sich selbst gibt (z. B. sichtbar über den Befehl hostname in der Kommandozeile) — nur im eigenen Netzwerk relevant, nicht öffentlich per DNS auflösbar, sofern nicht explizit dafür konfiguriert.
  2. Öffentlicher Hostname (FQDN): ein vollständig qualifizierter Name wie mail.emzett-digital.com, der über DNS öffentlich in eine IP-Adresse aufgelöst werden kann.

Zur lokalen Namensauflösung ohne DNS-Server dient auf den meisten Betriebssystemen die Datei /etc/hosts (Linux/macOS) bzw. C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts (Windows) — dort lassen sich Hostname-zu-IP-Zuordnungen manuell hinterlegen, die noch vor jeder echten DNS-Abfrage geprüft werden. Das wird z. B. zum lokalen Testen genutzt, um eine Domain testweise auf einen anderen Server umzuleiten, ohne die echten DNS-Einträge zu ändern.

Siehe auch: Domain, DNS-Einträge