UDP-Header
Kurz: Der Header eines UDP-Pakets — bewusst sehr schlank gehalten, nur 8 Byte groß.
Genauer: Enthält lediglich Quell-Port, Ziel-Port, die Länge des Pakets und eine Prüfsumme. Im Vergleich dazu ist der TCP-Header deutlich umfangreicher, weil er zusätzlich Sequenznummern, Bestätigungen und Flow-Control-Informationen für den Verbindungsaufbau transportieren muss — genau der Overhead, den UDP bewusst weglässt.
Im Detail
Der UDP-Header im Aufbau:
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| Quell-Port | Ziel-Port | (je 2 Byte)
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| Länge | Prüfsumme | (je 2 Byte)
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| Nutzdaten ... |
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Das TCP-Äquivalent umfasst dagegen mindestens 20 Byte (oft mehr mit optionalen Feldern) und enthält zusätzlich Sequenznummer, Bestätigungsnummer, verschiedene Kontroll-Flags (SYN, ACK, FIN etc.) und Fenstergröße für die Flusskontrolle — all das, was TCP für Verbindungsaufbau, Zuverlässigkeit und Reihenfolgesicherung braucht, UDP aber bewusst nicht mitliefert. Für Anwendungen mit vielen kleinen, häufigen Paketen (z. B. Online-Gaming mit vielen Positionsupdates pro Sekunde) macht dieser Größenunterschied im Header einen spürbaren Unterschied im Gesamt-Overhead.